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Grundlagen
der Rettungshundeausbildung

Die Ausbildung eines Rettungshundeteams sehr anspruchsvoll. Sie gliedert sich
für den Hund in Training in der Fläche, in Trümmern und in Gewandtheit.Dabei ist
es völlig egal, ob der Hund ein Rassehund oder Mischling ist. Nicht das Aussehen
entscheidet, ob er ein guter Rettungshund wird!

Wohl aber ist es wichtig, dass er gewisse Voraussetzungen erfüllt. So sollte er wesenssicher und gut sozialisiert sein.


Auch beim 2. Teil des Teams, beim Menschen geht es in den ersten 2 Jahren um viel praktische Ausbildung und Theorie. Er lernt, mit seinem Hund als Teampartner zu arbeiten, ihn zu lesen und zu leiten. Natürlich ist auch die Eignung des Menschen sehr wichtig. Nicht immer werden wir frühzeitig alarmiert, oft kommen wir erst zum Einsatz nachdem schon einige Zeit verstrichen ist. 90% aller Einsätze enden nicht mit einem Lebendfund.


Rettungshundeführer sind keine Sporthundeführer! Sie erhalten keine Pokale für Prüfungen oder Einsätze, kaum Dank und Lob, halten Disziplin gegenüber den Anderen. Wir machen die Arbeit ehrenamtlich und nur als Gemeinschaft mit allen Teams bei der Sucharbeit können wir die größtmögliche und schnellste Hilfe beim Auffinden von Vermissten bieten.


Andererseits bleibt aber nach jedem Einsatz das Gefühl, sein Möglichstes getan zu haben. Wenn ein Hund in seinem Leben nur einen Vermissten auffindet, hat sich die Ausbildung bereits gelohnt!